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RADON messen und effektiv aussperren!    

Wirksame und professionelle Radonreduktion 
in Bestandsbauten und im Neubau

RADON: MESSEN         

Radon in Gebäuden lässt sich am einfachsten mit so genannten passiven Detektoren ("Kernspurdosimetern") in der Raumluft messen. 

Quelle siehe Impressum

        
Nach der festgelegten Messzeit (zum Arbeitsschutz mind. 12 Monate) senden Sie das Dosimeter an uns zur Auswertung zurück! Sie erhalten dann einen Messbericht und wissen dann wieviel Radon in Ihrem Haus / an Ihrem Arbeitsplatz vorliegt! Wir sind eine vom BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) anerkannte Messtelle für RADON-Messungen am Arbeitsplatz:  

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/service/radon-messung/anerkennung/anerkennung_node.html

Quelle siehe Impressum

Hier bestellen: verwaltung@binker.de oder auf www.radonschutz.biz 

Häufige Fragen:           

·       Welche Regelungen gelten in Bezug auf ver- oder angemietete Betriebsstätten? 

Die Verantwortlichkeit für die Arbeitsplätze ist unabhängig von den Eigentumsverhältnissen (z.B. gemietete Räumlichkeiten) dem Betreiber/ Inhaber der Betriebsstätte zugeordnet und ist auch unabhängig von der Zuordnung zum gewerblichen, freiberuflichen, wissenschaftlichen, öffentlichen und sozialen Bereich. Der Betreiber/ Inhaber der Betriebsstätte ist auch verantwortlich für die Beschäftigten Dritter.  

·       Was ist eine Betriebsstätte? Umfasst alle Innenräume, in denen sich Arbeitsplätze befinden. Dazu zählen auch Arbeitsplätze in Anlagen gemäß Anlage 8 StrlSchG – hier Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung und –verteilung.   

·       Was ist ein Arbeitsplatz (§ 5 Abs. 4 StrlSchG)?Der Arbeitsplatz ist demnach jeder Ort, an dem sich eine Arbeitskraft während ihrer Berufsausübung regelmäßig wiederholt aufhält. 

·       Ist der Betreiber/ Inhaber der Betriebsstätte für Messung der Radon-Aktivitätskonzentration und möglichen Sanierungsmaßnahmen an einem Telearbeitsplatz (Homeoffice) verantwortlich?   

Für die Radonbelastung in indirekt betrieblich genutzten Privaträumen, also Telearbeitsplätzen (Homeoffice) ist festzustellen:Hierbei handelt es sich um Arbeitsplätze in Wohnungen, die keine Betriebsstätte darstellen. Dies bedeutet für Telearbeitsplätze bzw. Corona-bedingtes Homeoffice in der privaten Wohnung, dass es sich zwar um Arbeitsplätze i.S.v. § 5 Absatz 4 StrlSchG handelt, diese jedoch nicht unter die Messverpflichtung aus § 127 Absatz 1 Nr. 1 StrlSchG fallen.Im Umkehrschluss ist damit aber auch festzustellen, dass Unternehmer ohne Beschäftigte der Messpflicht unterliegen.Sind Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentrationen in angemieteten Objekten erforderlich, sind diese auf privatrechtlichem Weg zwischen Mieter und Vermieter zu klären.   

·       Was bedeutet beim Begriff Arbeitsplatz „…Arbeitskraft während ihrer Berufsausübung regelmäßig wiederholt aufhält“?Im Leitfaden 
Radon an Arbeitsplätzen in Innenräumen: Leitfaden zu den §§ 126 - 132 des Strahlenschutzgesetzes 
wird Folgendes ausgeführt:
Bestimmte Innenräume werden von Arbeitskräften nur sehr selten und kurzzeitig genutzt (z.B. Archive, Lagerräume etc.). Für diese ist unter Berücksichtigung der konkreten Nutzungsart und - dauer – gegebenenfalls unter Einbeziehung der zuständigen Behörde – zu beurteilen, ob eine Messung aus Gründen der Verhältnismäßigkeit verzichtbar ist. Für den Fall eines Verzichtes auf eine Messung sind die Gründe in den Aufzeichnungen zur Durchführung von Messungen darzulegen. Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass erhöhte Expositionen zu erwarten sind, ist eine Messung unverzichtbar.
   


·       Welche Regelungen gelten für Servicepersonal?Da der Verantwortliche für den Arbeitsplatz für alle Arbeitsplätze in Innenräumen verantwortlich ist, sind die Belange der Beschäftigten von Dritten mit in die Messstrategie zu integrieren, z.B. Service- bzw. Reinigungspersonal. Somit muss auch in z.B. Toiletten im EG/KG gemessen werden, wenn diese regelmäßig von einer Arbeitskraft gereinigt werden.  

·       Wie lange dauert eine Arbeitsplatz-Messung?Der gesetzliche Referenzwert von 300 Becquerel Radon pro Kubikmeter Raumluft ist ein durchschnittlicher Wert über einen Zeitraum von zwölf Monaten, da die Radonkonzentration in einem Gebäude tages- und jahreszeitlich schwankt. Eine ganzjährige lückenlose Messung ist also für den Vergleich mit dem Referenzwert notwendig. Nur so ist überhaupt ein Vergleich möglich.  

·       Sind verkürzte Messzeiten möglich?Eine Kurzzeitmessung (mit speziellen elektronischen Messgeräten) dauert meist nur einige Minuten bis wenige Tage. Sie liefert eine Momentaufnahme der aktuellen Radonkonzentration am Ort der Messung. Wir als anerkannte Messstelle bzw. unsere Radon-Fachpersonen können sich somit innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die Radonsituation in einem Gebäude verschaffen oder nach Stellen suchen, an denen Radon in ein Gebäude eindringt (Radoneintrittspfadsuche, Sniffing, Erkundungsmessung, Spotmessung…). Aber: Die Ergebnisse der Kurzzeitmessungen können stark schwanken, abhängig von der Tages- oder Jahreszeit, den Wetterverhältnissen oder dem Nutzungsverhalten (z. B. Lüften, Nutzungsfrequenz, wie häufiges Tür-auf-Tür-zu…..). Aus diesem Grund lassen solche Kurzzeitmessungen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die langfristige, durchschnittliche Radonkonzentration in einem Gebäude zu. Sie dienen nur der schnellen Abschätzung, ob z.B. ein Radonproblem zu erwarten ist (Erstbewertung) und sofortige Gegenmaßnahmen aus gesundheitlicher Sicht angezeigt sind.  

·       Spielt die Aufenthaltsdauer an einem Arbeitsplatz in einem Radonvorsorgegebiet eine Rolle?Beispiel: Ein Justizangestellter geht 2x im Jahr ins Archiv, um Gerichtsakten zu holen und dann zurück in sein erdgeschössiges Büro. Das Archiv und Büro stellen somit einen Arbeitsplatz für ihn dar. Bei der Initiativmessung gemäß Strahlenschutzgesetz https://www.gesetze-im-internet.de/strlschg/BJNR196610017.html
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§ 127 besteht die „Messverpflichtung der Radon-222-Aktivitätskonzentration in der Luft in Innenräumen“, also somit auch in diesem Archiv. Die Messverpflichtung gilt nämlich für Betriebsstätten, die in Radonvorsorgegebieten gelegen sind und Arbeitsplätze im Erd- oder Kellergeschoss zur Verfügung stellen. Hiernach spielt zunächst die Aufenthaltsdauer -weder im Archiv noch im Büro- eine Rolle. Radonmessungen über 12 Monate müssen also in beiden Räumen ausgeführt werden. Erst wenn die Rn-Konzentration über dem 300-Bq/m3-Referenzwert als „überschritten“ in einem der Räume oder in beiden liegt und Gegenmaßnahmen mit Nachmessungen keinen Erfolg gebracht haben, findet eine Dosisabschätzung (Abschätzung der Exposition) statt. Hierbei geht dann jeweils die tatsächliche Aufenthaltsdauer (Zeitanteile) in die Dosis-Abschätzung ein.  

http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2020120824227/3/BfS-Leitfaden_Radon_am_Arbeitsplatz_20201209.pdf 

Quelle:BfS und TLV (https://verbraucherschutz.thueringen.de/radon )

Quelle: BfS
Hinweis: Alle Infos ohne Gewähr